Hypothek

Vermietung:

Sie sind verpflichtet, die BVK über die geplante Umnutzung zu informieren.

Bei vermieteten Liegenschaften kommen andere Vergaberichtlinien zum Tragen als bei selbst bewohnten Objekten. Die BVK prüft, ob die bestehende Hypothek wie bisher weitergeführt werden kann.

Verkauf:

Der Käufer kann bei Interesse Ihre BVK-Hypothek zu den gleichen Konditionen übernehmen, sofern unsere Vergaberichtlinien weiterhin eingehalten sind.

Sie können die Hypothek unter gewissen Voraussetzungen auch auf ein anderes Objekt übertragen. Eine Übertragung bedarf in jedem Fall einer individuellen Neubeurteilung.

Sie geraten unmittelbar und ohne Mahnung in Verzug. Der Verzugszins beträgt 5%.

Bei Ablauf der Festhypothek unterbreiten wir Ihnen rechtzeitig ein Angebot für die Weiterführung. Erfolgt bis zum Ende der Ablauffrist keine anderweitige Mitteilung des Schuldners, so wird die Hypothek als variable Hypothek zum dannzumal geltenden BVK-Zinssatz weitergeführt.

Festhypotheken: Für Festhypotheken sind während der vertraglich vereinbarten Laufzeit keine Rückzahlungen möglich, sofern dies im Vertrag nicht anderweitig geregelt wurde. Eine vorzeitige Rückzahlung hat Ausstiegskosten zur Folge.

Variable Hypotheken: Bei Verkauf der Liegenschaft kann auf den Termin der Eigentumsübertragung schriftlich gekündigt werden, andernfalls ist eine sechsmonatige Kündigungsfrist einzuhalten.

Nein, die BVK belehnt Liegenschaften bis maximal 75% des Marktwerts beziehungsweise 65% ab Alter 65. Die erforderlichen Eigenmittel müssen entweder durch einen Vorbezug oder anderweitige liquide Mittel erbracht werden.

Sämtliche für die Erstbeurteilung des Antrages erforderlichen Dokumente sind auf dem jeweiligen Antragsformular aufgeführt (Link einfügen).

Sofern Sie über keinen aktuellen Grundbuchauszug verfügen, können Sie uns auch eine ältere Version oder den Kaufvertrag einreichen.

Weitere Dokumente, wie z.B. Ausweiskopien, Betreibungsregisterauszüge, aktuelle Lohnabrechnungen oder der aktuelle Grundbuchauszug, werden vor Vertragsabschluss durch die BVK noch eingefordert.

 

Vonseiten BVK fallen keine Kosten für die Übernahme der Hypothek an.

Klären Sie mit Ihrer aktuellen Bank, ob dort allenfalls Ablösekosten anfallen.

Grundbuchgebühren rund um allfällige Schuldbriefanpassungen sind durch Sie selbst zu tragen. Das kann bei einer gestaffelten Ablösung mit mehreren Tranchen erforderlich werden und ist individuell zu beurteilen.

Die kalkulatorischen Kosten für Hypothekarzinsen und Unterhalt/Betrieb der Liegenschaft dürfen 35% des nachhaltigen Einkommens (Bruttoeinkommen beziehungsweise Renteneinkommen) sämtlicher Kreditnehmer nicht übersteigen. Die BVK rechnet mit einem theoretischen, marktüblichen Zinssatz von gegenwärtig 4,5%; bei Rentnerinnen und Rentnern von 4%. Für Unterhalt und Betrieb wird 1% des Kaufpreises/Marktwertes dazugerechnet.

Weitere Verpflichtungen (z.B. Unterhaltszahlungen / Alimente / Leasing / andere Kreditverpflichtungen) werden vom Einkommen in Abzug gebracht.

Nachhaltige Mietzinserträge (z.B. aus anderen Liegenschaften) werden beim Einkommen dazugerechnet.

Einkommen aus sogenanntem Vermögensverzehr werden in der Tragbarkeit nicht angerechnet.

Prüfen Sie mittels Hypothekenrechner, ob die gewünschte Hypothek im Rahmen unserer Richtlinien machbar ist.

Falls ja, stellen Sie uns das Antragsformular (Kauf oder Ablösung) mit den auf der zweiten Seite aufgeführten Unterlagen per Mail oder Post zu. Die Adressen finden Sie direkt auf dem Antragsformular (Link einfügen). Anschliessend erhalten Sie innerhalb von maximal 10 Arbeitstagen eine Rückmeldung.

Ja, sofern sämtliche Tranchen innerhalb von fünf Jahren durch die BVK abgelöst werden können (z.B. Ablauf 1. Tranche im Jahr 2022, Ablauf 2. Tranche im Jahr 2024).

Aufgrund von Corona führen wir zurzeit keine Hypothekensprechstunden an unserer Geschäftsstelle durch (Link einfügen).

Schreiben Sie uns Ihr Anliegen per Mail an hypotheken@bvk.ch, oder rufen Sie uns an. Gerne beraten wir Sie telefonisch unter der Nummer 058 470 43 66.

Ferienliegenschaften

Baukredite / Baufinanzierungen

Spezialliegenschaften (z.B. landwirtschaftliche Grundstücke, Liebhaberobjekte, Abbruchliegenschaften)

Liegenschaften in Kantonen ohne deutsche Amtssprache

Invalidität

Auskünfte über die AHV-Beitragspflicht und die Höhe der AHV-Beiträge erteilt die AHV-Zweigstelle Ihres Wohnortes oder die zuständige Ausgleichskasse. Weitere Angaben finden Sie auf dem Merkblatt 2.03 der AHV/IV «Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO» (abrufbar unter www.ahv-iv.info).

Seitens BVK werden von den Invalidenleistungen keine AHV-Beiträge in Abzug gebracht.

Anspruch haben Personen, die infolge Krankheit oder Unfall zu mindestens 25% invalid sind und bei Beginn der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, bei der BVK versichert waren. Über das Vorhandensein und den Grad der Invalidität wird aufgrund in erster Linie einer Untersuchung durch eine Vertrauensärztin oder einen Vertrauensarzt der BVK entschieden.

Ja. Es wird zwischen Berufs- und Erwerbsinvalidität unterschieden.

Berufsinvalidität liegt vor, wenn die versicherte Person ihre bisherige Berufstätigkeit aus gesundheit­lichen Gründen voraussichtlich bleibend oder eine längere Zeit nicht mehr oder nicht mehr vollständig ausüben kann.

Eine Erwerbsinva­lidität liegt vor, wenn die versicherte Person aus gesundheitlichen Gründen voraussichtlich bleibend oder für längere Zeit weder die bisherige Berufstätigkeit noch eine andere zumutbare Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise ausüben kann.

Die Höhe Ihrer Invalidenrente ist auf Ihrem Vorsorgeausweis aufgeführt. Sie beträgt bei einer vollen Berufs- oder Erwerbsinvalidität 60% des versicherten Lohnes. Bei teilweiser Invalidität wird die Rente entsprechend dem Invaliditätsgrad  festgesetzt. Die genauen Zahlen finden Sie auf unserem Merkblatt «Leistungen bei Invalidität».

Der Anspruch beginnt nach dem Ende der Lohn- oder Lohnersatzleistungen (Taggelder von Versicherungen) und erlischt mit dem Wegfall der Invalidität oder im Todesfall, spätestens aber mit Vollendung des 65. Altersjahres. Danach wird die Invalidenrente in eine Altersrente umgewandelt.

Die Berufsinvalidenrente wird längstens für 2 Jahre ausgerichtet. Nach Ablauf der 2 Jahre wird diese durch eine Erwerbsinvalidenrente abgelöst, sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Bei Personen, die bei Leistungsbeginn das 50. Altersjahr vollendet haben, entfällt die zweijährige Befristung der Berufsinvalidenrente.

Bei dauerhaften und erheblichen Änderungen des Invaliditätsgrades wird die Rente angepasst. Dauerhaft ist die Änderung, wenn sie voraussichtlich mehr als ein Jahr besteht; wesentlich, wenn sie mehr als 10% beträgt.

Nein. Für die Berech­nung der Altersrente wird das Sparguthaben auf der Basis des im Zeitpunkt der Invalidisierung versicherten Lohnes weitergeführt. Im Alter 65 wird das weitergeführte Spar­guthaben mit dem Rentenumwandlungssatz in eine Altersrente umgewandelt.

Vollinvaliden wird nebst der Invalidenrente ein Zuschuss von CHF 21‘330 (75% der maximalen einfachen AHV-Rente) ausgerichtet, bis die Leistungen der AHV/IV einsetzen.

Bei Teilinvaliden wird der Zuschuss nach dem Invaliditätsgrad festgesetzt und bei Teilbeschäftigung zudem entsprechend dem Beschäftigungsgrad herabgesetzt. Massgebend ist der Beschäftigungsgrad vor der Invalidisierung.

Spricht die Eidg. Invalidenversicherung rückwirkend Leistungen zu, hat die invalide Person den Zuschuss für den gleichen Zeitraum und im Umfang der Leistungen der Eidg. Invalidenversicherung der BVK zurückzuerstatten.

Wichtig: Die Anmeldung bei der Eidg. Invalidenversicherung hat spätestens 6 Monate nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit zu erfolgen. Andernfalls besteht der Anspruch auf den Überbrückungszuschuss erst ab dem frühestmöglichen Beginn der Rentenleistungen der Eidg. Invalidenversicherung.

Ja. Als invalide Person haben Sie Anspruch auf Invalidenkinderrenten für Ihre Kinder sowie für Stief- und Pflegekinder, soweit Sie nachweislich für deren Unterhalt aufkommen.

Die Invalidenkinderrente wird ausgerichtet bis zum Ende des Monats, in welchem das Kind das 20. Altersjahr vollendet. Für Kinder, die noch in der Ausbildung sind oder eine ganze Rente der Eidg. Invalidenversicherung beziehen, dauert der Anspruch bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens jedoch bis zur Vollendung des 25. Altersjahres.

Die Invalidenkinderrente beträgt 20% der Invalidenrente.

Die Invalidenleistungen der BVK werden gekürzt, soweit sie zusammen mit Leistungen anderer (in- und ausländischer) Sozialversicherungen und weiterhin erzieltem Erwerbseinkommen den mutmasslich entgangenen Bruttoverdienst (100%) übersteigen.

Sie müssen der BVK jede Änderung unverzüglich melden, welche den Leistungsanspruch beeinflusst. Dazu zählen insbesondere:

  • Veränderung des Gesundheitszustandes
  • Zusprache von Leistungen anderer in- und ausländischer Versicherungen
  • Beschlüsse betreffend Veränderung des Invaliditätsgrades der Eidg. Invalidenversicherung, Unfallversicherung oder Militärversicherung
  • Aufnahme/Aufgabe einer Erwerbstätigkeit oder Veränderung des Erwerbseinkommens
  • Geburten, Todesfall, Zivilstandsänderung und Änderungen in Pflegeverhältnissen
  • bei über 20-jährigen Kindern: Aufnahme, Unterbruch oder vorzeitige Beendigung der Ausbildung sowie Zusprache einer ganzen IV-Rente oder deren Wegfall
  • Untersuchungshaft, Straf- oder Massnahmenvollzug im In- und Ausland

Unrechtmässig bezogene Leistungen sind der BVK zurückzuerstatten.

Ja. Ein Einkauf wirkt sich jedoch nicht auf die Höhe der Invalidenrente aus. Er erhöht das Sparguthaben und damit die voraussichtliche Altersrente.

Unbezahlter Urlaub

Ein unbezahlter Urlaub liegt vor, wenn eine angestellte Person für eine bestimmte Zeit von der Arbeitsleistung befreit ist. Im Gegenzug erhält sie für diese Zeit keinen Lohn. Das Anstellungsverhältnis bleibt aber bestehen.
Kein unbezahlter Urlaub liegt vor, wenn das Anstellungsverhältnis wegen Kündigung bzw. Befristung ausläuft. Wird nach einem Unterbruch beim gleichen Arbeitgeber ein neues Anstellungsverhältnis begründet oder wird eine Erwerbstätigkeit bei einem anderen Arbeitgeber angenommen, gilt dies nicht als unbezahlter Urlaub.

Ja. Sie müssen dafür besorgt sein, dass ein unbezahlter Urlaub vom Arbeitgeber bewilligt und der BVK schriftlich gemeldet wird.

Ein unbezahlter Urlaub von bis zu 14 Tagen wird von der BVK nicht beachtet. Die Spar- und Risikoversicherung wird weitergeführt, als würde der unbezahlte Urlaub nicht stattfinden.

Bei einem unbezahlten Urlaub von über 14 Tagen bis zu einem Monat wird Ihre Beitragspflicht eingestellt. Die Risikoversicherung zur Absicherung der finanziellen Folgen im Invaliditäts- oder Todesfall läuft beitragsfrei weiter. Hingegen wird der Sparprozess für die Altersvorsorge eingestellt.

Dauert der unbezahlte Urlaub länger als einen Monat bis längstens einem Jahr, werden Versicherungsschutz und Beitragspflicht eingestellt. Tritt während der Dauer des Urlaubs ein Invaliditäts- oder Todesfall ein, haben die Berechtigten Anspruch auf die Freizügigkeitsleistung. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserem Merkblatt «Freizügigkeitsleistung».

Ja. Sie können die Risikoversicherung (Invaliditäts- und Todesfall) auf eigene Rechnung und gegen Vorauszahlung des Risikobeitrags von Urlaubsbeginn bis Urlaubsende weiterführen. Der Risikobeitrag beträgt 2% des letzten versicherten Lohnes. Der Sparprozess für die Altersleistungen wird während dieser Zeit nicht weitergeführt.

Sie finden das entsprechende Antragsformular im Downloadbereich auf unserer Webseite unter Formulare. Damit der Versicherungsschutz gewährleistet bleibt, muss das vollständig ausgefüllte und vom Arbeitgeber unterschriebene Formular 1 Monat vor Antritt des Urlaubs bei der BVK eingegangen sein. Dies gilt sinngemäss auch bei einer Verlängerung des Urlaubs.
Bitte beachten: Verspätet eingegangene Anträge führen zur Ablehnung des Gesuchs.

Dauert der unbezahlte Urlaub länger als 1 Jahr, tritt die versicherte Person aus der BVK aus. Sie erhält eine Freizügigkeitsleistung. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserem Merkblatt «Freizügigkeitsleistung».

Aufwertung Sparguthaben

Sollten Sie sich vor Ablauf der fünf Jahre pensionieren lassen, so wird Ihnen der noch nicht gutgeschriebene Aufwertungsbetrag auf den Zeitpunkt der Pensionierung gutgeschrieben. Sie erhalten folglich die volle Aufwertung.

Bei einer Teilpensionierung erfolgt die sofortige Gutschrift anteilmässig entsprechend dem Pensionierungsgrad.

Die Aufwertung bei Pensionierung erfolgt unabhängig davon, ob die Altersleistung in Form einer Altersrente oder in Kapitalform bezogen wird.

Während eines unbezahlten Urlaubs von mehr als 14 Tagen und weniger als 1 Jahr (d.h. in Monaten ohne ordentliche Spargutschriften) erfolgt keine Aufwertung. Der Anspruch auf Aufwertungsgutschriften nach Ende des unbezahlten Urlaubs und Wiederaufnahme der Beschäftigung bleibt jedoch bestehen (längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2021).

Bei Wechsel des Arbeitsverhältnisses zu einem Arbeitgeber, dessen berufliche Vorsorge ebenfalls durch die BVK abgewickelt wird, bleibt der Anspruch auf Aufwertungsgutschriften bestehen, sofern ein nahtloser Übertritt vom alten ins neue Arbeitsverhältnis erfolgt.

Verpfändung

Jede aktiv versicherte Person hat im Rahmen der gesetzlichen Wohneigentumsförderung die Möglichkeit, ihre versicherten Alters-, Invaliditäts- und Todesfallleistungen sowie das Spar­kapital (auch Freizügigkeitsleistung genannt) zu verpfänden.

Die BVK benötigt eine Verpfändungsanzeige des Kreditgebers. Vertragsparteien eines sol­chen Pfandvertrages sind die versicherte Person einerseits und der Kreditgeber anderseits. Zusätzlich ist durch die versicherte Person das Formular «Bestätigung von Verpfändung von Vorsorgegeldern /-leistungen» einzureichen.

Die versicherten Leistungen bzw. die Freizügigkeitsleistung dienen dem Kreditgeber als zu­sätzliche Sicherheit.

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten von Verpfändungen, die sich auch kombinieren lassen:

1. Verpfändung der Freizügigkeitsleistung:
Statt eines Vorbezugs der Freizügigkeitsleistung ist auch deren Verpfändung möglich. Im Falle einer Pfandverwertung geht für Sie die verpfändete Freizügigkeitsleistung verloren. Dadurch entstehen die gleichen Auswirkungen wie beim Vorbezug (siehe auch Merkblatt «Vorbezug im Rahmen der Wohneigentumsförderung»). Konkret werden Ihre Vorsorgeleistungen im Alter gekürzt.

2. Verpfändung des Anspruchs auf Vorsorgeleistungen (Alter, Invalidität, Tod):
Im Falle einer Pfandverwertung Ihrer Vorsorgeleistungen verlieren Sie oder Ihre Hinterbliebenen den Anspruch auf Auszahlung von Renten oder Kapitalleistungen. Dies solange, bis der gesicherte Kredit getilgt ist. Die Pfandverwertung der Vorsorgeleistung ist erst auf deren Fälligkeit möglich. So wird beispielsweise die Altersrente erst fällig, wenn Sie sich pensionieren lassen; die Invalidenrente wird nur fällig, falls Sie überhaupt invalid werden.

Sie finden den Höchstbetrag auf Ihrem persönlichen Vorsorgeausweis unter «Möglicher Vorbezug
für Wohneigentum».

Höchstbetrag

  • Bis Alter 50 maximal die Freizügigkeitsleistung im Zeitpunkt der Pfandverwertung.
  • Ab Alter 50 maximal die Freizügigkeitsleistung im Alter 50 oder die Hälfte der Freizügigkeitsleistung im Zeitpunkt der Verpfändung - je nachdem, welcher Betrag höher ist.


Im Gegensatz zum Vorbezug besteht für die Verpfändung kein Mindestbetrag.

Wenn Sie die geforderten Zins- oder Amortisationszahlungen nicht mehr termingerecht leisten, kann der Kreditgeber die Verwertung der Sicherheit verlangen. Er macht dies in Form einer Betreibung auf Pfandverwertung.

Stellen Sie der BVK den Pfandvertrag zu. Danach erhalten Sie ein Antragsformular. Bitte füllen Sie dieses vollständig aus und schicken Sie es, zusammen mit den geforderten Unterlagen, an die BVK.

  • Für eine Verpfändung ist die schriftliche Zustimmung des Ehegatten bzw. des eingetragenen Lebenspartners notwendig. Die Unterschrift des Ehegatten bzw. des eingetragenen Partners muss notariell beglaubigt werden.
  • Nicht verheiratete Personen bzw. nicht in eingetragener Partnerschaft lebende Personen müssen einen aktuellen Personenstandsausweis einreichen.

Wenn Sie sich für eine Kapitalbeschaffung mit Geldern aus der beruflichen Vorsorge entscheiden, sollten Sie Ihren Entscheid immer auch mit dem Kreditgeber absprechen.

Vorteile:

  • Keine Leistungsreduktion im Alter, bei Invalidität oder Tod (ausser bei Pfandverwertung).
  • Je nach Kreditgeber tiefere Hypothekarzinssätze.
  • Je nach Kreditgeber höhere Hypothekardarlehen.
  • Keine Steuerfolgen, da keine Auszahlung erfolgt (ausser bei Pfandverwertung).

Nachteile:

  • Kein zusätzliches Eigenkapital und entsprechend keine Reduktion der Hypothekarzinsen.
  • Risiko der Pfandverwertung
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