Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Das Anlagejahr 2019 war – wider Erwarten – gut. Mit einer Performance von 11,3 Prozent sogar ausserordentlich gut. Deswegen nun in Euphorie zu verfallen und die kommenden Jahre mit ähnlich hohen Renditeerwartungen zu planen, wäre aber verfehlt. Die Pensionskassen stehen vor schwierigen Zeiten, was auch die politischen Bemühungen um eine Rentenreform zeigen. 

Die BVK hat sich entschieden, einen Teil der überdurchschnittlichen Performance in der Bilanz zurückzustellen. Die erneut stark gesunkenen risikoarmen Zinssätze zwingen alle Pensionskassen, sich Gedanken zu machen, wie die Rentenverpflichtungen langfristig garantiert werden können. Mit den nun vorhandenen Rückstellungen könnten die laufenden Verpflichtungen bei weiter sinkendem Zinsniveau finanziert werden. Auch allenfalls notwendige Anpassungen künftiger Altersleistungen könnten praktisch ohne Effekt auf den Deckungsgrad vollzogen werden. 

Sehr erfreulich ist, dass rund ein Drittel unserer Versicherten, mehrheitlich Frauen, bei Pensionierung die Anfang 2019 neu geschaffene Umwandlungs-satzwahl nutzten. Zudem haben sich viele Arbeitgeber entschieden, Zusatzprodukte der BVK für ihre Mitarbeiten-den abzuschliessen. Dank dem nun auf 100,5 Prozent liegenden Deckungsgrad wird ab Mitte 2020 Ihr Vorsorgevermö-gen mit zwei Prozent verzinst. Die BVK ist auch 2019 gewachsen. Die erneut gesteigerten freiwilligen Einlagen und die Effekte der Zusatzversicherungen weisen auf das Vertrauen gegenüber der BVK hin. 

Die BVK ist bereit, für Sie die Vorsorge aktiv zu gestalten.

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