Die Tafeln, auch Sterbetafeln genannt, geben Auskunft, wie viele Personen einer grossen Gruppe pro Altersjahr sterben. Es lassen sich die Lebenserwartung eines neugeborenen Kindes und die Lebenserwartung einer Person in einem bestimmten Alter errechnen. Für die Berechnung des Umwandlungssatzes ist die Restlebenserwartung einer Person im Alter von 65 Jahren wichtig. Dafür gibt es zwei unterschiedliche Systeme: die Periodentafel und die Generationentafel.

Die Periodensterbetafel ist eine Momentaufnahme. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines 10-jährigen Kindes wird im gleichen Zeitraum wie jene einer 65-jährigen Person gemessen. Das 10-jährige Kind wird aber in 55 Jahren, wenn es 65-jährig ist, höchstwahrscheinlich eine höhere Restlebenserwartung haben, als eine heute 65-jährige Person. Die Generationensterbetafel berücksichtigt die steigende Lebenserwartung und zwar auch nach der Pensionierung. Unter Experten gilt diese Grundlage deshalb als zuverlässiger.

Siehe «Versicherungstechnische Grundlagen».

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