Verantwortung hat viele Gesichter – auch bei den Anlagen

Verantwortungsbewusstes Investieren

«Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.» (United Nations, Our Common Future, 1987)

Durch Dialog zum Erfolg

Die BVK berücksichtigt bei der Bewirtschaftung des Vorsorgevermögens neben rein finanziellen Faktoren auch ökologische und soziale Aspekte sowie Fragen der Unternehmensführung («ESG-Faktoren»). Wir verstehen verantwortungsbewusstes Anlegen als Teil unserer treuhänderischen Sorgfaltspflicht und eines umfassenden Risikomanagements, um auch in Zukunft sichere Renten garantieren zu können. Zur Umsetzung haben wir Beurteilungskriterien festgelegt, welche auf schweizerischen Gesetzen sowie internationalen Abkommen und Konventionen basieren. Sind wir in Unternehmen investiert, welche diese Kriterien schwerwiegend und systematisch verletzen, versuchen wir, in den Dialog zu treten, um als Miteigentümerin eine Verhaltensänderung zu bewirken. Gleichzeitig üben wir unsere Stimmrechte aktiv aus. Bleibt dieser Prozess erfolglos, schliessen wir das Unternehmen aus unseren Portfolios aus.

Klimapolitik der BVK: Die BVK bekennt sich zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens und erwartet von ihren Portfoliounternehmen, dass sie ihre Wertschöpfungsketten auf die Einhaltung der Klimaziele anpassen. Durch die erforderlichen Anpassungen entstehen im Anlageportfolio der BVK Klimarisiken, die sie analog zu anderen Anlagerisiken in ihrer Anlagetätigkeit berücksichtigt. Beim Management der Klimarisiken greift ein mehrstufiger Prozess (Identifikation von Klimarisiken, Dialog mit Unternehmen, Ausschluss).

Immobilien: Als Direktanlegerin in Schweizer Immobilien übernimmt die BVK eine besondere Verantwortung für das Nachhaltigkeitsprofil ihrer Liegenschaften. Über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Projektentwicklung, der Sanierung bis hin zum laufenden Betrieb der Liegenschaft – fliessen die Nachhaltigkeitsziele der BVK in die Entscheidungen ein.
 

  • Alle Bestandsliegenschaften, Neubau-/Kaufobjekte sowie anstehenden Sanierungen der BVK werden nach einem einheitlichen Nachhaltigkeitsraster beurteilt, welches Aspekte der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit abdeckt und neben der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung als Entscheidungsbasis dient.
  • CO2-Absenkpfad: Über den Ersatz fossiler Heizungen und umsichtige Sanierungen konnte die BVK den CO2-Ausstoss ihres Liegenschaftsportfolios im Zeitraum zwischen 1990 und 2018 um gut 50% reduzieren. Auch für die kommenden Jahre setzt sich die BVK ambitionierte CO2-Ziele. Bis ins Jahr 2030 strebt sie eine Reduktion des relativen CO2-Ausstosses von 70% an (im Vergleich zu 1990). (Link zu Beispielen Energetischer Massnahmen, wie PV, Betriebsoptimierung)

Die BVK engagiert sich in verschiedenen nationalen und internationalen Initiativen für verantwortungsbewusste Anlagen:

  • Die BVK ist Unterzeichnerin des UNPRI (Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investieren; UN Principles for Responsible Investment).
  • Die BVK ist Mitgründerin des SVVK (Schweizer Verein für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen) und steht über diesen seit 2015 in einem aktiven Unternehmensdialog mit Unternehmen ihres Anlageportfolios, die durch grobe Normverletzungen aufgefallen sind.
  • Die BVK ist Teilnehmerin bei der «Climate Action 100+»-Initiative und setzt sich als erste Schweizer Pensionskasse aktiv in den Unternehmensdialog mit den 100 weltweit grössten Treibhausgasemittenten ein.
  • Die BVK ist Mitglied im Verein Swiss Sustainable Finance (SSF).

 

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