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Wir bauen nachhaltig

Bleibt sauber, liebe Solarpaneele

Eine unserer ersten Photovoltaikanlagen (PVA) befindet sich am Wildhainweg 9 in Bern und ist seit 2016 in Betrieb. Kürzlich wurde sie auf Vordermann gebracht. Und das zahlt sich aus.

Schon die alten Ägypter waren Sonnenanbeter, huldigten sie doch dem Sonnengott Ra. Dabei wussten sie noch nicht einmal, wie wir uns die Energie der Sonne nutzbar machen können. Das wurde erstmals sichtbar im Jahr 1884, als der Amerikaner Charles Fritts die weltweit erste Solaranlage auf einem New Yorker Dach installiert hatte. Der Wirkungsgrad war gering, der Anfang aber gemacht. Seitdem hat sich viel getan: Photovoltaik ist elementarer Bestandteil unseres Strebens, Energie so nachhaltig wie möglich zu erzeugen.

Natürlich investiert auch die BVK in Photovoltaik. Eine der ersten BVK-Anlagen, die in Betrieb genommen wurde, ist die Anlage am Wildhainweg 9 in Bern. Diese wurde im Jahr 2016 installiert – und lieferte bereits im ersten Jahr nach der Inbetriebnahme über 40'000 Kilowattstunden Strom, der vor allem ins allgemeine Stromnetz eingespeist wurde. Mehr als ordentlich – aber wir fanden: Da ist noch mehr drin punkto Nachhaltigkeit.

Nachrüsten für mehr Effizienz
Um den ökologischen Fussabdruck der Liegenschaft konsequent zu minimieren, wurde die Anlage laufend angepasst: 2021 erfolgte der Umstieg auf einen Zusammenschluss zum Ei-genverbrauch (ZEV), und im Jahr 2023 wurde die alte Ölheizung durch eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Mit dieser wurde die Eigenverbrauchsquote stark verbessert, da der erzeugte Strom mit einer Wärmepumpe direkt vor Ort für die Heizung und Warmwasseraufbereitung genutzt wer-den kann – zusätzlich zum Strom, der vor allem für die Gemeinschaftsräume der Wohnungen am Wildhainweg 9 genutzt wurde. Alles gut? Mitnichten. 

Im Jahr 2024 zeigten die Monitoring-Daten einen deutlichen Knick: Die Energiegewinnung sank massiv auf nur noch 24’405 Kilowattstunden – ein Wert, der weit unter den Erwartungen lag. Die Probleme waren schnell gefunden: Ein Wechselrichter, zuständig für die Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom, war defekt. Dazu überdeckten Pflanzen mit ihren Blättern und Wurzeln die Solarpaneele und versperrten den Sonnenstrahlen den Weg. Es brauchte das konsequente Eingreifen und die Fachkompetenz der Verantwortlichen vor Ort, um die Anlage Anfang 2025 wieder auf Kurs zu bringen. 

Und das gelang: Nach der gründlichen Reinigung und dem Austausch der Wechselrichter schoss der Ertrag auf 51’293 Kilowattstunden hoch. Das entspricht einer Steigerung von über 110 Prozent gegenüber dem Sorgenjahr 2024.

Ein Blick nach vorn
Die Geschichte unserer Anlage am Wildhainweg 9 in Bern zeigt, wie elementar die konstante Wartung, das laufende Monitoring und die Nachrüstung von Photovoltaikanlagen sind. Nur so bleibt der wirtschaftliche und der ökologische Wert langfristig erhalten. Und nur so kann – zusammen mit neuen Anlagen und Investitionen – klimaneutrale Energieversorgung in greifbare Reichweite gelangen. Auch für die Anlage am Wildhainweg ist die nächste umfassende Wartung bereits fest eingeplant – im Jahr 2027 werden die Paneele erneut gereinigt.

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15.10.2026

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